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Spezielles: Reichsbank / SED Kreisleitung

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Die ehemalige Reichsbank und Kreisleitung der SED in der Karl-Marx-Strasse

 

An der Ecke Clemdastraße / Karl-Marx-Straße (Wörthstraße) befindet sich das verlassene Gebäude der ehem. Reichsbank. Erbaut wurde es zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ab wann es als Kreisleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands genutzt wurde wissen wir nicht. Nach 1990 war eine Versicherungsgesellschaft darin untergebracht. Die PDS hatte hier ebenfalls noch Räume. Ein riesiger Tresorraum zeugt noch heute von der Funktion als Bank.

Der jetzige Zustand ist erschreckend. In den letzten Jahren sind zahlreiche Fenster zu Bruch gegangen, so daß Tauben des Gebäude beziehen konnten. Im Dachboden liegt der Taubenkot mehrere Zentimeter hoch, in einigen Räumen ebenfalls. Es sind auch zahlreiche Gelege zu finden. Durch die zerstörten Fenster pfeift der Wind und läßt ständig die Fensterflügel auf und zu schlagen. Eine gespenstische Athmosphäre. Mittlerweile ist das für Fußgänger auf dem darunter liegenden Wegen eine echte Gefahr. Durch das undichte Dach dringen Schnee und Regen ungehindert ein. Schäden durch Feuchtigkeit ziehen sich durch bis in das Erdgeschoß. Einige Relikte aus sozialistischen Zeiten lagern noch in den Kellerräumen. Gerahmte Bilder der Mitglieder des früheren Politbüros stehen dort neben Geschirr aus Kahla.

 
 

Alte Ansichtskarte der Reichsbank

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  - Ansicht von der Uferstraße

 
Fenster von Außen - Fenster von Innen

 

Beginnen wir auf dem Dachboden. Fehlende Dachziegel, Taubenkot, morsche Balken. Es ist nicht mehr schön dort.


 

Zahlreiche technische Geräte sind noch am Platze, Schreibmaschinen und ein Fernschreiber.


 
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An der Nordseite ist der Nässeeinbruch mit zahlreichen Putzabbrüchen sehr deutlich zu erkennen.

 
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Das Treppenhaus ist noch immer imposant. - Das ist kein Papier, sondern abblätternde Farbe.

 
Brutkolonie der Tauben. -  

 
Im großen Saal sind ebenfalls Feuchtigkeitsschäden zu sehen.

 
Das Parkett wirft ca. 30 cm hohe Wellen. -  

 
  - Geschirr aus DDR-Produktion. Ebenfalls das beliebte Alu-Besteck.

 
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Dieser Raum befindet sich im Erdgeschoß. Diverse Wasserschäden.


 

Der Keller birgt noch so manche merkwürdige Gegenstände.


 
  - Taubenkot auf Schritt und Tritt.

 
Die ehemaligen Tresorräume im Keller. -  

 
  - Vorschriften aus dem Jahre 1926.

 
  - Stahltür ca. 30 cm dick.

 
Das Politbüro im Keller: v.l.n.r. Günther Kleiber, unbekannt, Werner Krolikowski - Der letzte schriftliche Hinweis auf die frühere Nutzung.

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